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«Ohne Znünipause wären wir zu schnell fertig gewesen»

Für Adrian Gygli (47), Projektleiter der Verkehrssanierung Worb, war die Verschiebung der RBS-Brücke bei Worb sein «Moment 2013».

Adrian Gygli (47) ist Bauingenieur und Projektleiter der Verkehrssanierung Worb (Umfahrungsstrasse) beim kantonalen Tiefbauamt (Bild links).1300 Tonnen in Bewegung: Am 13. Juli wurde die RBS-Brücke bei Worb an ihren Standort gezogen.
Adrian Gygli (47) ist Bauingenieur und Projektleiter der Verkehrssanierung Worb (Umfahrungsstrasse) beim kantonalen Tiefbauamt (Bild links).1300 Tonnen in Bewegung: Am 13. Juli wurde die RBS-Brücke bei Worb an ihren Standort gezogen.
Iris Andermatt

«Eine solche Aktion erlebt man vielleicht nur einmal in seinem Berufsleben. Immerhin galt es, ein Bauwerk von 1300 Tonnen Gewicht um fast 20 Meter zu verschieben. Am Rand von Worb war die Eisenbahnbrücke innerhalb von fünfeinhalb Monaten gebaut worden. Der Einschub aufs Trassee des RBS war auf den Samstag, 13.Juli 2013, terminiert. Zwei Jahre lang hatten wir auf diesen Tag hin geplant. Das Besondere daran: Es musste auf Anhieb klappen, der Termin für die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs stand seit langem fest. Vor der Verschiebung mussten innert einer Woche der Bahndamm abgetragen und Fundamente und Verschubbahnen erstellt werden. Trotz des Zeitdrucks kam nie Hektik auf.

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