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Olibet lobt Amsterdams Drogenpolitik

Gemeinsam weilte der Berner Gemeinderat zu einem Besuch in Amsterdam. Dabei kam es auch zu einem Austausch in der Drogenpolitik der beiden Städte. Es zeigte sich, dass Hollands Hauptstadt besser dasteht.

Edith Olibet, Direktorin für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern, ist beeindruckt von der Reise nach Amsterdam. Wie sie gegenüber bernerzeitung.ch erklärte, sind sich die beiden Städte punkto Drogenpolitik nicht unähnlich: Anlaufstellen, Spritzentausch und Prävention existieren beiderorts in selber Manier.

Sie habe auch gelernt, dass sowohl Amsterdam wie Bern sich neu für den Schutz der Gesellschaft vor harten Drogen einsetzt und nicht wie früher für den der Süchtigen.

Allerdings sei Amsterdam mit neun Anlaufstellen und 800'000 Einwohnern besser gerüstet als Bern mit nur einer. Zudem sei Hollands Hauptstadt in rechtlicher Hinsicht klar für eine Trennung von weichen und harten Drogen, so Olibet. Im Gespräch mit den Verantwortlichen habe sie gemerkt, dass dies eine bessere, weil weniger restriktive Lösung sei, als die der Stadt Bern. Mit der Annahme der Hanfinitiative sollte dies jedoch bald auch für Bern Realität werden.

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