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Opfer des Heilers sehen kein Motiv

Der Berner Heiler, der 19 Menschen mit HIV infiziert haben soll, ist selber HIV-negativ. Woher er die Viren hat, scheint völlig offen. Die Opfer indes stellen sich vorab die Frage nach dem Motiv für die Tat – sie sehen weit und breit keines.

Injektionen mit verseuchtem Blut: Für Mediziner die einzige Erklärung für die HIV-Ansteckung.
Injektionen mit verseuchtem Blut: Für Mediziner die einzige Erklärung für die HIV-Ansteckung.
Keystone

Seit der «SonntagsBlick» letzte Woche die Geschichte des Berner Heilers publik gemacht hat, der 19 Menschen vorsätzlich mit HIV angesteckt haben soll, stehen zwei ganz grosse Fragen im Raum: warum? Und: wie?

Auf die erste Frage gibt es überhaupt keine Antwort. «Die Opfer stehen vor einem völligen Rätsel, warum der Heiler sie infiziert hat», erklärt der Anwalt Philipp Kunz, der eines der Opfer vertritt und von den Anwälten der anderen Opfer als Auskunftsperson bestimmt wurde. «Niemand sieht weit und breit ein Motiv», sagt Kunz.

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