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Ostermundigen-Tram: Referendum kommt zustande

Jetzt ist es offiziell: Das kantonale Referendum gegen das Tram Bern-Ostermundigen ist zustande gekommen. 10'399 gültige Unterschriften sind fristgerecht bei der Staatskanzlei eingereicht worden, wie der Berner Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

Die Idee des Ostermundigen-Trams stösst nicht überall auf Zustimmung.
Die Idee des Ostermundigen-Trams stösst nicht überall auf Zustimmung.

Wie bereits erwartet hat ein Komitee ein kantonales Referendum gegen das Tram Bern-Ostermundigen ergriffen. Dazu sind bis Ende Oktober 10'399 Unterschriften gesammelt und bei der Staatskanzlei eingereicht worden. Die Prüfung der Unterschriften ist erfolgt, das Referendum kommt somit zustande.

Der Volksabstimmung steht damit nichts mehr im Weg. Sie findet am Sonntag, 4. März statt. Das Referendum richtet sich gegen den Kantonsbeitrag von 102 Millionen Franken an Projektierung und Bau der neuen Tramlinie. Die Unterschriften gesammelt hat das Komitee «Nein zum Luxus-Tram». Ihm gehören unter anderem Politiker von SVP, BDP und EDU an, aber auch Mitglieder der GaP (Grün-alternative Partei).

Bereits am übernächsten Sonntag (26. November) befassen sich die Stimmberechtigten der Stadt Bern mit dem Tram. Sie befinden über einen Kostenbeitrag von 24,9 Millionen Franken. Die neue Tramlinie soll insgesamt eine Viertelmilliarde Franken kosten.

SDA/jaw

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