Zum Hauptinhalt springen

Patienten sollen heim statt ins Heim

Noch ist unklar, wann das Zieglerspital schliesst. Wie es mit dessen Geriatrie weitergeht, ist jedoch beschlossene Sache: Im Sommer eröffnet das Spital Tiefenau eine akutgeriatrische Station. Neuer Chefarzt ist Andreas Schönenberger.

«Wir werden auch länger eine gute Lebensqualität haben», sagt der Chefarzt der Akutgeriatrie, Andreas Schönenberger.
«Wir werden auch länger eine gute Lebensqualität haben», sagt der Chefarzt der Akutgeriatrie, Andreas Schönenberger.
Andreas Blatter

Herr Schönenberger, die Akutgeriatrie ist derzeit im Zieglerspital, wann ziehen Sie um? Die Planung für die Geriatrie sieht vor, dass das heutige Angebot neu organisiert wird: Die geriatrische Bettenstation vom Spital Ziegler wird diesen Sommer ins Spital Tiefenau verlegt.

Wo das heutige Angebot von 52 auf 24 Betten reduziert wird – ein klarer Leistungsabbau. Wir müssen das Gesamtangebot im Raum Bern im Auge haben. Im öffentlichen Spital findet tatsächlich ein gewisser Abbau statt. Dafür wird es in einer Privatklinik (Klinik Siloah in Gümligen; Anm. d. Red.) ein neues geriatrisches Angebot geben. Wir müssen nun erst einmal starten und dann sehen, wie sich die Nachfrage entwickelt. Ich persönlich gehe davon aus, dass sie künftig wachsen wird. Für den Start sind aber 24 Betten Akutgeriatrie eine angemessene Grösse.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.