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Pläne für die Eishalle sind eingefroren

Drei Eishockeyclubs schmiedeten in Bätterkinden Pläne für eine Eishalle. Doch jetzt hat die Gruppe das Projekt sistiert.

«Die Idee ist noch immer in den Köpfen», sagt Bernhard Witschi. Doch die Pläne für den Bau einer Eishalle in Bätterkinden seien begraben. Witschi hat als ehemaliger Bätterkinder Gemeindepräsident in den letzten Monaten die Gruppe geführt, welche die Möglichkeiten für den Bau einer Eishalle ausloten wollte. Wie die «Berner Rundschau» berichtete, hat die von den Eishockeyclubs Koppigen, Bätterkinden und Bucheggberg ins Leben gerufene Gruppe nun entschieden, dass sie ihr Projekt nicht weiterverfolgt. Der Traum vom günstigen Stadion mit günstigem Eis ist vorerst geplatzt.Am Land gescheitertDas Aus kam vor allem, weil den Initianten das Land für den Bau der Halle fehlt. Ein Landwirt hatte den Eishockeyanern in der Nähe des Bahnhofs ein Terrain im Baurecht in Aussicht gestellt. Doch nun machte er einen Rückzieher. «Wenn wir dieses Land nicht haben, macht eine weitere Planung keinen Sinn», sagt Witschi. Doch er betont auch, wie wenig ausgereift das Projekt noch gewesen sei: «Selbst wenn wir Land hätten, wäre längst nicht sicher, dass sich die Idee realisieren liesse.» Das habe man nun alles abklären wollen. Bedürfnisse von Klubs und Institutionen sollten gecheckt werden. Auch energetische Abklärungen, eine Grobplanung des Baus sowie finanzielle Überlegungen hätten zur Machbarkeitsstudie gehört. «Das war alles aufgegleist», sagt Witschi.Viel FreiwilligenarbeitDie Kosten für das Stadion wurden grob auf 4 bis 7 Millionen Franken veranschlagt. «Das Geld für den Bau hätten wir wohl zusammengebracht», sagt Witschi. Ob sich aber auch der Betrieb der Halle hätte finanzieren lassen, beurteilt er skeptischer. Investiert wurde bis jetzt nichts. «Das war alles Freiwilligenarbeit.»Wie bisher trainieren«Der eine oder andere hält die Augen und Ohren sicher noch offen», sagt Edi Siegenthaler, Präsident des EHC Bucheggberg. «Doch was das Land betrifft, werden wir eine solche Chance nicht mehr erhalten.» Sein Club wird nun weiterhin in Zuchwil (SO) trainieren. «Dort haben wir gute Bedingungen.» Nicht nur günstigeres Eis hat sich der EHC Bucheggberg erhofft. «Wegen der kürzeren Anfahrt wäre auch die Juniorenförderung einfacher gewesen.» Der EHC Koppigen hat sich aus dem Projekt zurückgezogen und zur neuen Eishalle in Burgdorf bekannt, die im Bau ist. Auch Bätterkindens Plauschteam wird seine Spiele weiterhin in Burgdorf austragen. Das Wettkampfteam trainiert in Huttwil und spielt in Zuchwil, wie Sportchef Jürg Weber erklärt. «Das Hallenprojekt war ein Versuch, aber vieles stand noch weit in den Sternen.»

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