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Polizei räumt Wifag-Gebäude

Am Mittwochmorgen hat die Kantonspolizei Bern an der Wylerringstrasse in Bern einen Polizeieinsatz bei einer besetzten Liegenschaft durchgeführt. Das Gelände wurde geräumt und dem Besitzer übergeben.

Arbeiter verbarrikadierten die Eingangstore zum Areal.
Arbeiter verbarrikadierten die Eingangstore zum Areal.
Tanja Buchser
Die Polizei überwacht das Geschehen.
Die Polizei überwacht das Geschehen.
Tanja Buchser
Am Samstag fand hier eine Party statt, die dem Platz Leben einhauchen sollte. Der Einladung folgten 200-300 Personen, was zu Lärmklagen aus der Nachbarschaft führte. Die letzten Überreste wurden zusammengeräumt.
Am Samstag fand hier eine Party statt, die dem Platz Leben einhauchen sollte. Der Einladung folgten 200-300 Personen, was zu Lärmklagen aus der Nachbarschaft führte. Die letzten Überreste wurden zusammengeräumt.
Claudia Salzmann
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Kurz vor 6 Uhr am Mittwochmorgen fand auf dem Wifag-Gelände eine Polizeiaktion gegen die Besetzung eines Gebäudes statt. Der Einsatz verlief ohne Probleme, wie die Kantonspolzei Bern mitteilte. Das Grossaufgebot von rund 30 Polizisten fand bei ihrem Eintreffen auf dem Areal keine Personen mehr vor. Diese hatten das Gelände wohl in der Nacht verlassen. Das Gebäude konnte im Anschluss einem Vertreter der Liegenschaftsbesitzerin der Ursula-Wirz-Stiftung übergeben werden.

Die leerstehende Liegenschaft an der Wylerringstrasse 29 im Berner Wylerquartier war seit vergangenem Donnerstag besetzt. Bei den Besetzern handelte es sich um ein Kollektiv «Kinder von Bern».

In den letzten Tagen fanden Gespräche zwischen der Liegenschaftsbesitzerin und den Besetzern statt, jedoch ohne Resultat. Die Besitzer des Gebäudes hatten den Besetzern eine Frist gesetzt, das Gebäude bis Montagmittag zu verlassen. Die Besetzer machten keine Anzeichen, dass sie zusammenpacken wollen und liessen das Ultimatum verstreichen. In der Folge ging eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung bei der Kantonspolizei Bern ein. Gestützt darauf wurde entschieden, die Liegenschaft wieder der rechtmässigen Besitzerin zuzuführen.

Alterswohnungen in Aussicht

Wie es mit dem Gebäude weitergehen soll ist noch nicht bekannt. Hansulrich Baumann von der Verwaltung verriet gegenüber Redaktion Tamedia nur so viel: «Die Stiftung ist gegenüber kulturellen Anliegen durchaus aufgeschlossen.» Angedacht ist, dass auf dem Gelände der Wifag dereinst Alterswohnungen entstehen könnten.

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