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Precht ist Stargast

Das Diskussionsforum Spirit of Bern am 22. Februar dauert erstmals einen ganzen Tag. Stargast ist der deutsche Philosoph Richard David Precht.

Der Philosoph Richard David Precht (Archivbild/Sabine Rock)
Der Philosoph Richard David Precht (Archivbild/Sabine Rock)

Bildungsstrategien in der digitalen Transformation: Das ist das Thema des nächsten Spirit of Bern. Diskutiert werden unter anderem folgende Fragen: Reicht es, wenn im Unterricht vermehrt Computer und digitale Medien eingesetzt werden? Oder müssen die Auszubildenden von heute nicht vielmehr die Instrumente von morgen selber entwickeln? Was heisst dies für eine zukunftsorientierte Bildungspolitik?

Am dritten Diskussionsforum für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik am 22. Februar nehmen rund 30 Referentinnen und Re­ferenten teil. Stargast ist der deutsche Philosoph und Autor Richard David Precht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung «Precht» im ZDF. Am Spirit referiert er über die digitale Revolution und die Zukunft der Arbeit.

Vier Sessions am Vormittag

Am Spirit of Bern kommt es zu diversen Neuerungen. Erstmals findet der Anlass einen ganzen Tag lang statt. Neu werden am Vormittag vier parallel laufende Break-out-Sessions geboten. Behandelt wird eine breite Palette an Themen. Eines davon widmet sich der Provenienzforschung am Beispiel Gurlitt – und stellt Fragen: Wie betreibt man eine wirkungsvolle Provenienzforschung? Welche Auswirkungen hat der Fall Gurlitt auf den Kunsthandel? Die Antworten dazu kommen unter anderem von Andrea Baresel-Brand, Leiterin Provenienzrecherche Gurlitt am Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, sowie von Nina Zimmer, Direktorin Kunstmuseum Bern – Zentrum Paul Klee.

Professionelle Moderation

Mit Johann Schneider-Ammann wird das Hauptprogramm am Nachmittag erstmals von einen Bundesrat eröffnet. Neu ist auch, dass ein Moderatorenteam durch den Anlass führt: Sonja Hasler und Andrea Vetsch vom Schweizer Fernsehen SRF. Zum Thema Digitalisierung und Bildung re­ferieren unter anderem Regierungsrat Bernhard Pulver, Susanne Ruoff (CEO Post) sowie Simon Michel (CEO Ypsomed).

Im letzten Programmblock des Tages werden sechs Beispiele aus dem Kanton Bern vorgestellt, wie digitale Anwendungen in der Bildung eingesetzt werden.

Spirit of Bern, 22. Februar 2018 im Kursaal. Teilnahmegebühr: 380 Franken. Infos. www.spiritofbern.ch

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