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Progr braucht neue Chefin

Franziska Burkhardt gibt die Leitung des Berner Kulturzentrums Progr im Herbst ab. Sie gilt als Kandidatin für das Amt der städtischen Kultursekretärin.

«Vielleicht ist es Zeit, dass jemand mit neuen Ideen kommt»: Die abtretende Progr-Leiterin Franziska Burkhardt.
«Vielleicht ist es Zeit, dass jemand mit neuen Ideen kommt»: Die abtretende Progr-Leiterin Franziska Burkhardt.
Valérie Chételat

Das städtische Kulturzentrum Progr am Waisenhausplatz braucht eine neue Geschäftsleiterin. «Nach vier Jahren zieht es mich ein Haus weiter», schrieb Burkhardt am Montag in einer E-Mail an die «lieben Menschen im Progr». Sie wolle intern informieren, bevor das Inserat in der Zeitung stehe.

«Bis im Herbst arbeite ich weiterhin voll motiviert für den Progr.» Was sie danach mache, sei offen, sagt Burkhardt auf Anfrage. Es sei in ihrer Laufbahn meistens so gewesen, dass sie nach vier Jahren Lust auf eine Veränderung gehabt und ohne Anschluss­lösung gekündigt habe.

Unter ihrer Leitung sei der Progr umstrukturiert und umgebaut worden. Nun funktionierten die neuen Strukturen, «und vielleicht ist es Zeit, dass jemand mit neuen Ideen kommt».

In den letzten Jahren sorgte Burkhardt ausserhalb des Progr für Aufmerksamkeit, weil sie im Auftrag der Stadt deren Kulturstrategie erarbeitete. Seither wird sie als Nachfolgerin der städtischen Kultursekretärin Veronica Schaller heiss gehandelt, die Ende Januar 2019 pensioniert wird. «Damit man sich für diese Stelle ­interessieren kann, müsste sie erst einmal ausgeschrieben sein», sagt Burkhardt bloss.

Nun, laut dem städtischen Infochef Walter Langenegger soll auch dieses Stelleninserat «in den nächsten Tagen» publiziert werden.

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