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Pumps, Petticoats und Polohemden

Mode: Bei den Frisuren und der Kleidung junger Männer in den 60er-Jahren gibt es Parallelen zu heute. Die Frauenmode ist heute vielseitiger – und frecher.

In den 60er-Jahren trugen Frauen hauptsächlich taillierte Kleider. Dank des Petticoats, der in Amerika erfunden wurde, standen sie glockenförmig ab. Während diese neuartigen Rockmodelle in der Schweiz damals noch als der letzte Schrei galten, rückte in den angloamerikanischen Ländern bereits der Minirock auf den Markt. Die Rocklänge wurde somit noch kürzer. Auch was die Oberteile betrifft, wurde der Kleiderkodex nach und nach lockerer. In der Freizeit wagten die jungen Mädchen auch einmal, die Schulterpartie zu zeigen. Die Frisuren in den 60ern unterschieden sich sehr vom Haarstyle der heutigen Zeit. Damals war es bei Mädchen in, sich die Haare toupieren zu lassen. Auch die Schuhmode hat sich in den letzten 50 Jahren gewandelt. Früher gab es bloss Pumps für offizielle Anlässe und Ballerinas für die Freizeit. Bei den Männern waren Polohemden schon in den 60ern sehr beliebt. Einzig die Hemdenkragen haben sich verändert. Früher waren sie grösser und spitzer. Im Schuhschrank der Männer standen oft Lackschuhe. Ein Beispiel für einen Nichtlackschuh ist der Budapester Schuh (Bild). Bei den Frisuren gibts Parallelen zu heute: Viele trugen einen abgehobenen Seitenscheitel oder einen Soldatenschnitt. Kai Vidali, Caspar Berlemannund Severin Moser

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