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Ramadan blitzt ab

Der islamische Prediger Abu Ramadan aus Biel zeigte Journalisten sowie eine Expertin an. Die Staatsanwaltschaft jedoch ermittelt nicht.

Die Anzeige von Abu Ramadan wurde von der Staatsanwaltschaft abgewiesen.
Die Anzeige von Abu Ramadan wurde von der Staatsanwaltschaft abgewiesen.
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Abu Ramadan ist mit einer An­zeige bei der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat abgeblitzt. Der islamische Prediger der Bieler Ar’Rahman-Moschee wollte die Journalisten Sandro Brotz (SRF) und Kurt Pelda («Tages-Anzeiger») sowie Saïda Keller-Messahli vom Forum für einen fortschrittlichen Islam wegen Verleumdung verklagen. Dies, nachdem die beiden Medien im letzten Sommer berichteten, dass der Libyer in Biel in einem Gebet auf Arabisch dazu aufgerufen ­habe, Andersdenke zu zerstören.

Ramadan war der Meinung, dass die Predigt bewusst falsch übersetzt worden sei. Die Staatsanwaltschaft jedoch sah gemäss «20 Minuten» keine Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten. Die Übersetzung sei zwar sprachlich vereinfacht worden. Inhaltlich jedoch stimme sie mit den Aus­sagen Ramadans überein.

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