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Rentner will die Haft nicht antreten

Ein 76-Jähriger muss für 18 Monate ins Gefängnis, weil er betrunken in Worb einen Knaben totgefahren hat. Jetzt will er die Haft verschieben, wegen schlechter Gesundheit. Nach dem Obergericht geht der Fall nun ans Bundesgericht

Obwohl seit über 15 Monaten ein rechtskräftiges Urteil vorliegt, hat der verurteilte Rentner noch keinen Tag seiner unbedingten Strafe abgesessen (Symbolbild/iStock)
Obwohl seit über 15 Monaten ein rechtskräftiges Urteil vorliegt, hat der verurteilte Rentner noch keinen Tag seiner unbedingten Strafe abgesessen (Symbolbild/iStock)

Der Fall von Anfang November 2011 erschütterte. In Worb wurde ein 10-jähriger Knabe mit seinem Trottinett auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Am gleichen Abend ist er im Spital gestorben.

Der Unfallfahrer machte sich aus dem Staub, konnte aber zwei Stunden später angehalten werden, als er wegen schlenkernder Fahrweise fast mit einem Polizeifahrzeug kollidierte. Er hatte knapp zwei Promille intus.

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