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Reuiger Schwarzfahrer rührt die RBS

Ein Mann gesteht dem Bahnunternehmen RBS in einem Brief , dass er vor 50 Jahren mehrmals schwarz von Stettlen nach Bern gefahren ist. Die Tat hat sein Gewissen über Jahre geplagt.

Mit diesem Brief bekundete der Schwarzfahrer seine Reue beim Bahnunternehmen.
Mit diesem Brief bekundete der Schwarzfahrer seine Reue beim Bahnunternehmen.
twitter / rbs

Er bereue die Schwarzfahrten, entschuldige sich und wolle «die Sache vor Menschen und Gott ordnen», schreibt der Mann und bittet die Bahn, ihm einen Einzahlungsschein zu senden. Dann werde er einen Betrag zur freien Verfügung überweisen.

Die Verfehlung bestand darin, dass der Mann ein vom Zugpersonal nicht entwertetes Billett Stettlen-Bern ein zweites Mal benützte. Und das tat er nicht bloss einmal, sondern «in ca. 3-5 Fällen».

Der Regionalverkehr Bern-Solothurn reagierte gerührt auf das Schreiben und publizierte den Brief auf Facebook. «So etwas haben wir noch nie erlebt», sagte RBS-Sprecher Caspar Lösche am Donnerstag gegenüber «20 Minuten».

Man werde dem Mann schriftlich für seine Ehrlichkeit danken. Den gewünschten Einzahlungsschein will der RBS aber nicht beilegen. «Das Jahr 1967 ist buchhalterisch sowieso schon abgeschlossen», sagte Lösche.

Unterwegs war der Schwarzfahrer übrigens mit Zügen der Vereinigten Bern-Worb-Bahnen (VBW), die seinerzeit durchs Worblental fuhren. 1983 fusionierten sie mit der Solothurn-Zollikofen-Bern-Bahn (SZB) zum Regionalverkehr Bern-Solothurn.

SDA

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