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Schäferei-Überbauung soll erneut vors Volk

Verkauf oder Abgabe im Baurecht? In Zollikofen sollen die Stimmbürger entscheiden, wie das Land das Wohnbauprojekt auf dem Schäferei-Areal abgegeben werden soll.

Die Schäferei ist die letzte grosse Baulandreserve von Zollikofen. Die Stimmberechtigten hatten am 8. März Ja gesagt zu den Planungsvorschriften der Überbauung, den Verkauf des Gemeindelandes lehnten sie aber knapp ab.
Die Schäferei ist die letzte grosse Baulandreserve von Zollikofen. Die Stimmberechtigten hatten am 8. März Ja gesagt zu den Planungsvorschriften der Überbauung, den Verkauf des Gemeindelandes lehnten sie aber knapp ab.
zvg
Gegen das Bauvorhaben sind Einsprachen eingegangen, die nun vom Verwaltungsgericht abgelehnt wurden.
Gegen das Bauvorhaben sind Einsprachen eingegangen, die nun vom Verwaltungsgericht abgelehnt wurden.
zvg
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Der Zollikofer Gemeinderat will das Wohnbauprojekt auf dem Schäferei-Gelände erneut an die Urne bringen. Nachdem das Volk im März 2015 Ja sagte zur Planungsvorlage, aber Nein zum Verkauf von Gemeindeland, soll es nun über die Art der Abgabe dieses Landes entscheiden.

Zu diesem Zweck will der Gemeinderat im kommenden Februar eine Variantenabstimmung durchführen, wie er am Mittwoch mitteilte. Dabei soll das Volk entscheiden, ob das Gemeindeland teilweise im Baurecht abgegeben wird oder ausschliesslich verkauft wird.

Nicht ob, sondern wie?

Niemand habe sich je grundsätzlich dagegen ausgesprochen, dass für die Überbauung Gemeindeland eingesetzt werde, schreibt der Gemeinderat zur Begründung. Umstritten sei nur die Frage gewesen, wie das Land eingebracht werden solle.

Das Schäferei-Areal wird von der Gemeinde als letzte grosse, zusammenhängende Baulandreserve Zollikofens bezeichnet. Laut der Mitteilung ist die Zonenplanänderung für dieses Areal unterdessen rechtskräftig. Zollikofens Parlament berät die Vorlage zur Abgabe des Gemeindelands Ende November.

SDA/mb

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