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Scheibenbrücke wird bald abgerissen

Wegen des SBB-Projekts «Entflechtung Wylerfeld» wird die Scheibenbrücke ab dem 18. April abgebaut. Die Buslinie 26 wird danach für ein Jahr über die Stauffacherbrücke umgeleitet. Die Haltestelle Wylerhuus wird nicht mehr bedient.

Ab dem 18. April für rund ein Jahr nicht mehr passierbar: Wegen der Verbreiterung des Bahntrassees muss die Scheibenbrücke abgerissen werden.
Ab dem 18. April für rund ein Jahr nicht mehr passierbar: Wegen der Verbreiterung des Bahntrassees muss die Scheibenbrücke abgerissen werden.
Andreas Blatter

Abbruchstimmung im Wylergut: Ab dem 18. April wird die Scheibenbrücke abgerissen. Die Brücke, die über die Zuggleise führt, dient als Verbindung vom Wylergut ins Breitfeld.

Der Abbruch der Brücke erfolgt im Rahmen des SBB-Projekts «Entflechtung Wylerfeld». Das darunterliegende Bahntrassee soll in Zukunft erweitert werden.

Umleitung über Stauffacherbrücke

Während der rund einjährigen Bauzeit wird die Buslinie 26, die vom Wylergut zum Breitenrainplatz führt, über die Stauffacherbrücke umgeleitet. Wie Bernmobil am Dienstag mitteilte, bleibt die Brücke bereits vom 31. März bis 2. April 2016 wegen Vorbereitungsarbeiten gesperrt.

Der Fahrplan wird während der Bauarbeiten angepasst. Die Abfahrtszeiten ab der Haltestelle Breitenrain bleiben unverändert, die Abfahrtszeiten ab der Haltestelle Wylergut ändern jedoch.

Haltestelle Wylerhuus nicht bedient

Zudem wird die Haltestelle Wylerhuus während den Umleitungen nicht bedient werden, heisst es in der Mitteilung von Bernmobil weiter. Die Haltestellen Wylerbad und Breitfeld werden örtlich leicht verschoben.

Das Bauprojekt ist im Wylergut nicht unumstritten: Nachdem bekannt wurde, dass die Brücke während eines ganzen Jahres gesperrt werden soll, war unter den Quartierbewohnern Kritik laut geworden.

Provisorium für Fussgänger

Besonders für die Kinder des Schulhauses Wylergut, welche die Brücke mehrmals pro Woche für den Sportunterricht im Breitfeld überqueren müssen, sei der Umweg über die Stauffacherbrücke unzumutbar, lautete der Vorwurf.

Das Bundesamt für Verkehr entschied schliesslich, dass die SBB einen Ersatz für die Scheibenbrücke bauen müssen. Aus Kostengründen hatten die SBB ursprünglich auf ein solches Provisorium verzichten wollen.

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