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Scheinwerfer gegen die herbstliche Schwermut

Wenn der Herbst die Schwermut bringt: Eine saisonale Depression hat viel mit der inneren Uhr des Menschen zu tun – und mit fehlendem Sonnenlicht. Weshalb das so ist, erklärt Spitzenmediziner und Schlafforscher Christoph Nissen.

Spitzenmediziner unter der Lichtdusche: Christoph Nissen in seinem Büro, die Therapielampe kommt bei der Behandlung depressiver Patienten zum Einsatz ein – mit beachtlichen Erfolgen.
Spitzenmediziner unter der Lichtdusche: Christoph Nissen in seinem Büro, die Therapielampe kommt bei der Behandlung depressiver Patienten zum Einsatz ein – mit beachtlichen Erfolgen.
Raphael Moser

Wenn die Tage kürzer werden und die Schatten länger, beginnt für einige Menschen eine harte Zeit. Das spärliche Sonnenlicht, die dicke Wolkendecke und die Kälte, sie schlagen aufs Gemüt. Die Folgen können vom Blues beim morgendlichen Kaffee bis zur ausgeprägten Depression reichen.

Wie es im menschlichen Gehirn zur sogenannten Seasonal Affective Disorder – Winterdepression – kommt, ist mittlerweile relativ gut erforscht. Entscheidende Rollen spielen Licht, Schlaf sowie unsere innere Uhr.

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