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Schelte für den Könizer Gemeinderat

Der Könizer Gemeinderat hatte sein Sparpaket geschnürt, fand damit aber am Montag im Parlament keine Gnade. Auf breiter Front hagelte es Kritik – nicht nur wegen des heiss umstrittenen Vorschlags, die Spez-Sek in der Lerbermatt abzuschaffen.

Mit seinem Sparpaket hatte der Könizer Gemeinderat am Montag im Parlament einen schweren Stand. Von links bis rechts musste er harsche Kritik einstecken, und seine Odyssee begann bei einer eher technischen Frage in der Eintretensdebatte: Er scheiterte schon mit der Absicht, das Sparpaket nicht nur in globo, sondern konkret zu einzelnen Punkten diskutieren zu lassen. Zur Frage etwa, ob sich das Parlament die umstrittene Abschaffung der Spez-Sek-Klassen am Gymer Lerbermatt vorstellen könne.

Allein, dazu kam es nicht. Das Parlament entschied auf Antrag der Finanzkommission, sich nur allgemein zum Sparpaket zu äussern. Zu unseriös wäre es, zum jetzigen Zeitpunkt zu einzelnen Punkten eine Meinung abzugeben, so das Credo. Dafür seien die Unterlagen zu lückenhaft und zu wenig konkret. Am schärfsten kritisierte die FDP das Vorgehen. Hans-Peter Kohler geisselte besonders das ständige Hin und Her um die Spez-Sek an der Lerbermatt, das die Betroffenen arg verunsichere.

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