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Schnegg überprüft Kriterien für Spitäler

Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg (SVP) lässt die Anforderungen an die Spitäler für die Aufnahme auf die Spitalliste überprüfen.

pd
Pierre Alain Schnegg (SVP).
Pierre Alain Schnegg (SVP).
Andreas Blatter

Damit die Spitäler ihre Leistungen über die obligatorische Krankenpflegeversicherung abrechnen können, müssen sie über einen Leistungsauftrag der Regierung verfügen. Dieser ist mit bestimmten Anforderungen hinsichtlich Fachpersonal, Infrastruktur und Kooperationen verbunden.

Gemäss der Vereinbarung mit den Spitalverbänden von 2014 stützen sich die vom Kanton definierten Anforderungen auf die Zürcher Leistungs­systematik. Dies sorgte bei den Spitälern für Kritik. Die Anfor­derungen seien zum Teil nicht ­erfüllbar oder führten zu unerwünschten Effekten.

Deshalb hat sich Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg (SVP) mit Vertretern der beiden kantonalen Spitalverbände – Diespitäler.be und Verband der Privatspitäler des Kantons Bern – zum Gespräch getroffen.

Wie die Gesundheitsdirektion mitteilt, wurde dabei vereinbart, dass eine gemeinsame Arbeitsgruppe die umstrittenen Anforderungen diskutiert und bis Ende März 2017 bei nicht erfüllbaren Anforderungen Alternativvorschläge unterbreitet.

Die von der Arbeitsgruppe modifizierten Anforderungen sollen dem Regierungsrat als Empfehlungen für die Gestaltung der Spitallisten ab 2017 unterbreitet werden. Zwar sei die Zürcher Leistungssystematik grundsätzlich nicht bestritten, schreibt die Gesundheitsdirektion in der Mitteilung. Eine Differenzierung der Anforderungen hinsichtlich der bernischen Gegebenheiten dränge sich jedoch auf, etwa bei der geforderten Verfügbarkeit von Fachärzten.

(BZ)

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