Schulhaus Enge soll saniert werden

Bern

Der Berner Gemeinderat hat einen Projektierungskredit über 2,6 Millionen Franken für die Sanierung des Enge-Schulhauses in Bern verabschiedet.

Das Schulhaus Enge ist über 100 Jahre alt.

Das Schulhaus Enge ist über 100 Jahre alt.

(Bild: Archiv/Urs Baumann)

Das über 100-jährige Schulhaus Enge in Bern soll saniert werden. Nach der Sanierung steht die Schulanlage wieder als Quartierschule zur Verfügung.

Aktuell wird das Schulhaus für städtische und regionale Intensivkurse für Schülerinnen und Schüler ohne Deutschkenntnisse genutzt, wie aus einer Mitteilung des Stadtberner Gemeinderats vom Donnerstag hervorgeht.

Die Schülerzahlen in der Stadt Bern haben in den vergangenen Jahren stetig zugenommen, namentlich in den Quartieren Länggasse, Felsenau und Rossfeld. Die geplante Überbauung auf dem Vierer- und Mittelfeld schafft weiteren Wohnraum für rund 3000 Bewohnerinnen und Bewohner.

Um dem Bedarf an Schulraum gerecht zu werden, ist auf dem Areal Viererfeld ein Schulneubau geplant. Dieser soll zusammen mit dem sanierten Enge-Schulhaus die Schulanlage für den Schulkreis Länggasse-Felsenau bilden.

Hindernisfrei und grüner

Das Enge-Schulhaus wurde 1910/11 errichtet, 20 Jahre später wurde die Turnhalle gebaut. Nun soll das Schulhaus an die heutigen Bedürfnisse angepasst werden. Namentlich die Hindernisfreiheit, der Brandschutz und die Erdbebensicherheit müssen angepasst werden.

Mit der Sanierung soll auch eine geeignete Begrünung der Anlage erfolgen. Für die Sanierung verabschiedete der Gemeinderat einen Projektierungskredit von 2,6 Millionen Franken. Als nächstes ist das Stadtparlament am Zug.

mb/sda

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