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Sie hat die Welle vor ihrer Haustüre

Einst nahmen sie Freunde mit, jetzt ist Nicole Wolf diejenige, die neue Leute zum Flusssurfen auf die Aare bringt. So zieht die stehende Welle in Thun immer mehr Leute an, auch aus Bern oder Langnau.

Nicole Wolf surft lieber ohne Seil. Ist die Welle zu flach, muss sie sich dennoch dieser Hilfe bedienen. Fotos: Raphael Moser
Nicole Wolf surft lieber ohne Seil. Ist die Welle zu flach, muss sie sich dennoch dieser Hilfe bedienen. Fotos: Raphael Moser

Noch treibt das Seil in der Aare, von der starken Strömung zur Seite an die Ufermauer gedrängt. «Die ganze Woche waren die Bedingungen perfekt», sagt Nicole Wolf durch den Lärm des Wassers, das unter ihr die Scherzligschleuse hinabdonnert, hier, wo der Thunersee zur Aare wird.

«Und heute, wenn ich endlich freihabe, das.» Viel aufgewirbeltes Wasser, viel weisser Schaum, doch: wenig Welle. Sie muss ob ihres schlechten Timings kurz lachen, dann zieht sie das Seil ein bisschen Richtung Brücke: «Jetzt sollte die Länge etwa stimmen.» Die Tiermedizinstudentin, die während des Sommers in einem Restaurant am Thunersee jobbt, bindet das Seil am Brückenboden fest.

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