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Sonntagsverkauf für viel Umsatz

Ein Sonntagsverkauf im Frühling: Wieso nicht?, sagte man sich in Schwarzenburg. Seit Jahren kommt diese Dienstleistung des Detailhandels gut an. ­Es herrschte Hochbetrieb.

Erfolgreicher Sonntagseinkauf: Suzanne Ryser (rechts) wird im Schuhladen von Sandra Baumann beraten.
Erfolgreicher Sonntagseinkauf: Suzanne Ryser (rechts) wird im Schuhladen von Sandra Baumann beraten.
Walter Pfäffli

Wenn man Sandra Baumann, Besitzerin des Schuhladens Schuh-Punkt, fragt, wie lange der Sonntagsverkauf im Frühling bereits existiere, muss sie lange überlegen. Und auch sonst zögern die Ladenbesitzer in Schwarzenburg mit der Antwort. Dieser Verkauf sei längst zur Tradition geworden, erwidern alle. Etwas später hat sich Baumann kundig gemacht: 17 Jahre sind schriftlich dokumentiert, so viel steht fest.

Doch wieso tanzt Schwarzenburg mit dem Sonntagsverkauf aus der Reihe? Anderswo öffnen die Geschäfte nur kurz vor Weihnachten zu sonntäglicher Stunde. Auf diese Frage hat Baumann schnell eine Antwort. «Die neue Ware ist soeben eingetroffen, die Leute haben Zeit, und Frühlingsgefühle keimen auf», argumentiert die Geschäftsfrau.

Hoher Umsatz

Als die Unternehmerin vor fünf Jahren den Schuhladen mitten im Dorf übernahm, war für sie schnell klar, dass sie beim Frühlingssonntagsverkauf mitmachen wollte. Die Umsatzzahlen seien jeweils hoch und würden die Richtigkeit des Beschlusses unterstreichen, erklärt Baumann.

Auch dieses Mal ist in ihrem Geschäft bereits um elf Uhr Hochbetrieb. Füsse werden in allerlei Schuhwerk gesteckt, und der Frühlings- und Sommertrend ist schnell auszumachen: Glitzer und Glanz haben Hochkonjunktur. «Oh, ich liebe diesen Trend», sagt Kundin Suzanne Ryser mit glänzenden Augen und zückt das grosse Portemonnaie.

Zwei Paar ausgefallene Schuhe und ein Gurt landen in der Einkaufstasche der Schwarzenburgerin. Die sonntägliche Einkaufstour, wenn sich draussen der Frühling melde, das sei eine gute Sache, findet sie.

Nur positives Echo

Ausschliesslich positiv äussern sich die Kunden zum Sonntagsverkauf. Manuela Amstutz aus Schwarzenburg sagt es so: «Am Samstag fanden wir keine Zeit, und nun können wir uns die ­Modelle heute in aller Ruhe anschauen.» Sie kaufe gerne in Schwarzenburg ein, und man ­suche ein Velo. In der mittleren Qualitätsklasse sei der Preisunterschied zu den Billiganbietern klein. Hier hingegen werde man unvergleichlich besser beraten und könne sein Bike jederzeit zur Reparatur bringen. Sagts und schaut, ob ihr Mann schon fündig wurde.

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