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Sozialpartner setzen sich für Viererfeld ein

Nachdem die Stadtratskommission vorgeschlagen hatte, die Vorlage für die Viererfeld-Überbauung zurückzuweisen, unterstützen nun Berner Sozialpartner das Projekt gemeinsam.

abe
«Ein Generationenprojekt»: Stadtpräsident Alexander Tschäppät und Finanzdirektor Alexandre Schmidt informierten gestern die Medien über die geplante Viererfeld-Überbauung.  Die Vorlagen sind spruchreif, am 28. Februar entscheidet das Stimmvolk.
«Ein Generationenprojekt»: Stadtpräsident Alexander Tschäppät und Finanzdirektor Alexandre Schmidt informierten gestern die Medien über die geplante Viererfeld-Überbauung. Die Vorlagen sind spruchreif, am 28. Februar entscheidet das Stimmvolk.
Iris Andermatt
Quo vadis Viererfeld? Die Stadt will hier und auf dem Mittelfeld Wohnraum für 3000 Menschen schaffen. Dagegen gibt es Widerstand.
Quo vadis Viererfeld? Die Stadt will hier und auf dem Mittelfeld Wohnraum für 3000 Menschen schaffen. Dagegen gibt es Widerstand.
Stefan Anderegg
Das Mittelfeld in der Länggasse ist eines der Areale, die in Bern für den Wohnungsbau höchste Priorität haben.
Das Mittelfeld in der Länggasse ist eines der Areale, die in Bern für den Wohnungsbau höchste Priorität haben.
Andreas Blatter
Hier kann verdichtet werden
Hier kann verdichtet werden
Grafik BZ / Quelle Googleearth.com
Das Viererfeld soll zur Hälfte überbaut werden. Auf dem Mittelfeld sind neben dem Burgerheim-Hochhaus drei weitere Hochhäuser vorgesehen.
Das Viererfeld soll zur Hälfte überbaut werden. Auf dem Mittelfeld sind neben dem Burgerheim-Hochhaus drei weitere Hochhäuser vorgesehen.
Andreas Blatter
Das Viererfeld von der Studerstrasse her: Ein grosser Teil der Fläche soll auch nach der Überbauung grün bleiben.
Das Viererfeld von der Studerstrasse her: Ein grosser Teil der Fläche soll auch nach der Überbauung grün bleiben.
Andreas Blatter
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In der Stadt Bern setzen sich die Sozialpartner gemeinsam für eine Überbauung des Viererfelds ein. In einem gemeinsamen Communiqué rufen sie alle Beteiligten auf, die Planung voranzutreiben und dem Volk so schnell als möglich ein breit abgestütztes Projekt vorzulegen.

Die vorberatende Stadtratskommission hatte sich vergangene Woche dafür ausgesprochen, die Vorlage mit Auflagen zurückzuweisen. Die Kommission ist nach Angaben ihres Sprechers zwar grundsätzlich für die Überbauung, möchte aber unter anderem höhere Bauten zulassen.

Die Sozialpartner nennen im gemeinsamen Communiqué mehrere Argumente, die aus ihrer Sicht fürs Projekt sprechen. Der Wohnungsmarkt werde entlastet, und die Stadt schaffe Voraussetzungen für ein weiteres Bevölkerungswachstum.

Mit der Überbauung werde ein Investitionsvolumen von 500 bis 750 Millionen Franken ausgelöst. Die Lage in Zentrumsnähe garantiere einen effizienten Einsatz der öffentlichen Infrastruktur. Die Überbauung sei «ein wichtiger Beitrag zur Verdichtung auf dem Gemeindegebiet».

Hinter dem Communiqué stehen Gewerkschaftsbund, Unia, Kaufmännischer Verband, Handels- und Industrieverein (HIV), der Verband der Arbeitgeber Region Bern sowie der Gewerbeverband KMU Stadt Bern.

(SDA)

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