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Stadt Bern verteilt zusätzliche Schulstunden nach neuem Index

Schulkreise in der Stadt Bern mit starker sozialer Belastung erhalten vom Kanton zusätzliche Lektionen. Die Verteilung erfolgt nach einem neuen Index.

Die Stadt Bern kann mit 3300 zusätzlichen Schullektionen rechnen.
Die Stadt Bern kann mit 3300 zusätzlichen Schullektionen rechnen.

Der Kanton weisst Schulkreisen mit starker sozialer Belastung mehr Lektionen zu. Für die Stadt Bern sind das 3300 Lektionen. Für die Verteilung der Stunden auf die Schulkreise zieht die Stadt einen neuen Index heran.

Der bisherige Index beruhte einzig auf dem Kriterium, wie hoch der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Ausländerstatus war. Die Schulen kritisierten jedoch, dass man damit den tatsächlichen Gegebenheiten nicht gerecht werde.

Der neue Index beruht nun auf weiteren Kriterien: dem Anteil an Schülern, die nicht deutscher Muttersprache sind und dem Anteil an Kindern und Jugendlichen, die Sozialhilfe beziehen. Diese Daten sind nach Angaben des Gemeinderates vom Donnerstag öffentlich zugänglich und müssen nicht zusätzlich erhoben werden.

Nach neuem Index ist der Schulkreis Kirchenfeld-Schosshalde derjenige mit der geringsten sozialen Belastung. Am anderen Ende der Skala liegt der Schulkreis Bethlehem.

Der neue Index führt zu einer grossen Umverteilung der Lektionen. Eine solche Verschiebung wäre für die einzelnen Kreise aber kaum tragbar, schreibt die Stadt in ihrer Mitteilung weiter. Darum sollen die Lektionen gestaffelt erfolgen. Entlassungen sollen vermieden werden.

Der Kanton stellt der Stadt Bern 3300 Lektionen für besondere Massnahmen zur Verfügung. Mit diesen sollen Schüler mit besonderen Bedürfnissen in den Regelklassen integriert werden.

SDA/tag

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