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Stadt Bern will Qualität des Aareraums langfristig sichern

Der Berner Gemeinderat will den Aareraum für die kommenden Generationen erhalten. Er hat dazu eine Aareraum-Planung in Auftrag gegeben, welche als Leitbild für künftige Projekte in diesem Gebiet dient. Die Planung geht nun in die Mitwirkung.

Der Aareraum sei für die Bevölkerung der Stadt Bern und der umliegenden Gemeinden identitätsstiftend und von unschätzbarem Wert, sagte Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät laut Redetext am Montag vor den Medien in Bern. Die Balance zwischen Aare- Landschaft und Siedlung sei momentan gut. Dieses Gleichgewicht gelte es zu erhalten.

Fünf Grundsätze werden in der Aareraum-Planung formuliert. Sie heissen: Der Aareraum ist eine durchgehende Parklandschaft vom Flusslauf bis zur Hangkante. Wichtige Sichtbeziehungen und Ausblicke auf die Stadtsilhouette und den Landschaftsraum sind gewährleistet. Ein durchgehendes attraktives Wegnetz verbindet Ebenen und Freizeitanlagen.

Bauliche Eingriffe in den Aareraum erfolgen auf der Basis einer integralen Betrachtungsweise. Das Aaretal ist ein wichtiger Lebensraum und ökologischer Vernetzungskorridor für Flora und Fauna.

Grosse Bauvolumen künftig vermeiden Laut Berns Stadtplaner Christian Wiesmann bedeutet der vierte Grundsatz, dass zusätzliche bauliche Nutzungen im Aareraum auf ein Minimum zu beschränken und grosse Volumina bei Bauten an den Aaretalhängen künftig zu vermeiden sind. Auch ist das «Unterbauen» von Aaretalhängen grundsätzlich zu unterlassen.

Die Aareraum-Planung soll aber auch aufzeigen, wo bauliche Verdichtungen möglich sind, ohne die Qualität des 24 Kilometer langen Raums zwischen Elfenau bis Wohlensee zu beeinträchtigen. Die Mitwirkung dauert bis zum 18. Oktober.

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