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Stadt greift gegen Sauerei durch

Die Stadt Bern reagiert auf die teilweise chaotischen Zustände bei den Quartierentsorgungsstellen: Ab 1.Oktober darf Kunststoff dort nicht mehr deponiert werden. Zudem verstärkt die Stadt die Kontrollen und zeigt Abfallsünder an.

Die Stadtberner Quartierentsorgungsstellen seien «gleichzeitig eine Erfolgsgeschichte und ein Sorgenkind», sagt Gemeinderätin Regula Rytz. Damit die Erfolgsgeschichte aber für alle weitergehen könne, müsse die Stadt nun durchgreifen. Dies wegen der Abfallsünder: Sie fahren mit ihren Autos direkt zu den Entsorgungsstellen und deponieren dort ihren gesamten Hausmüll oder Sperrgut. Oft reisen sie gar aus Berns Nachbargemeinden an, um ihren Kehricht gratis entsorgen zu können. «So sind natürlich die Stadtberner Gebührenzahler die Betrogenen», sagt die Gemeinderätin. Für die Anwohner unzumutbar wurden die Zustände beispielsweise bei der Quartierentsorgungsstelle Glockenstrasse im Westen von Bern (wir berichteten). Bis zu fünfmal pro Tag müssen Mitarbeiter der Stadt ausrücken, um die Behälter zu entleeren und die Umgebung zu putzen. Auch an anderen Entsorgungsstellen in Bern wird illegal Abfall entsorgt.

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