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Stadtberner Tiefbauamt feiert sein 150-jähriges Bestehen

Als vor 150 Jahren der erste Stadtingenieur sein Amt antrat, war das Tiefbauamt der Stadt Bern geboren. Im nächsten Jahr feiert es sein Jubiläum mit verschiedenen Aktivitäten.

So sah es im Jahre 1917 beim Bahnhof Bern aus.
So sah es im Jahre 1917 beim Bahnhof Bern aus.
zvg/Stadtarchiv Bern
Früher führten Tram- und Zuggeleise beim Bollwerk vorbei.
Früher führten Tram- und Zuggeleise beim Bollwerk vorbei.
zvg/Stadtarchiv Bern
Der Bahnhofsplatz in Bern noch ohne Baldachin.
Der Bahnhofsplatz in Bern noch ohne Baldachin.
zvg/Stadtarchiv Bern
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Die Gemeindeversammlung von Bern wählte vor 150 Jahren den ersten Stadtingenieur. Johann Jakob Luginbühl trat sein Amt am 1. Januar 1865 an. Damit war das Tiefbauamt der Stadt Bern geboren.

Luginbühl war zuständig für die öffentlichen Brunnen, den Stadtbach, die Schwellen und die Teiche, wie die Stadtberner Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün in einer Mitteilung schreibt. Auch um die Schleusen, Strassen und Trottoirs hatte er sich zu kümmern.

Das heutige Tiefbauamt trägt die Gesamtverantwortung für alle Tiefbauanlagen der Stadt Bern. Es betreut Grossprojekte wie die Sanierung der Marktgasse oder die Neugestaltung des Bahnhofplatzes. Dazu kommen die täglichen Unterhaltsarbeiten an Strassen, Plätzen, Brücken, Wegen, Ampeln, Wasserbauten und Abwasseranlagen.

Unter anderem betreibt und unterhält das Tiefbauamt 322 Kilometer Strassen und 642 Kilometer Trottoirs, Fuss- und Velowege. Müsste die Stadt Bern alle Anlagen, für das Amt verantwortlich ist, neu bauen, würde dies insgesamt rund 2,4 Milliarden Franken kosten. Das Tiefbauamt beschäftigt heute 350 Angestellte.

Zum 150-jährigen Bestehen organisiert es unter anderem Führungen in den Rathauskanal, die Tropfsteinhöhle am Klösterlistutz sowie ins Innere der Lorraine-, der Nydegg- und Kirchenfeldbrücke. Auf der Internetseite sind Fotografien aus den 1920er- und 1930er-Jahren sowie ein Film über den Bau der Lorrainebrücke zu sehen.

Anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums hat zudem der Verein StattLand in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt einen neuen Rundgang zum Thema Berner Brücken entwickelt. Dieser soll dem Publikum die Geschichte der Brücken und deren Bedeutung für die Stadt Bern vermitteln.

SDA/lub

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