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Stadtplätze statt Parkplätze

Der Helvetiaplatz mit Rasen und einem Café statt Parkplätzen oder die Herzogstrasse ohne Autos: Das sind zwei Visionen des Vereins «Läbigi Stadt» in Bern. Zuerst will er aber die illegal parkierten Autos verbannen.

Esther Diener-Morscher
Auf dem Helvetiaplatz soll es laut einer Vision des Vereins «Läbigi Stadt» statt Parkplätze ein Café geben.
Auf dem Helvetiaplatz soll es laut einer Vision des Vereins «Läbigi Stadt» statt Parkplätze ein Café geben.
zvg

Man hats schon fast vergessen: Vor elf Jahren war der Bundesplatz noch ein unwirtlicher Parkplatz. Warum also sollte der Helvetiaplatz in zwanzig Jahren nicht auch ein Platz sein, auf dem man spielen und gemütlich im Café sitzen kann? Der Verein «Läbigi Stadt» – vor 22 Jahren unter dem Namen «Bern autofrei» von der heutigen SP-Gemeinderätin Ursula Wyss und ihren Mitstreitern gegründet – sieht auf dem Helvetiaplatz gute Voraussetzungen für einen Umbau zur Begegnungszone. Und nicht nur dort. Die bereits von der Stadt geplante Verschönerung des Breitenrainplatzes hat die Vereinspräsidentin und SP-Nationalrätin Nadine Masshardt zwar begeistert. Doch wüsste sie den Platz weiter zu optimieren. Zum Beispiel mit der Sperrung der Herzogstrasse für Autos. Oder der Mühlenplatz in der Matte: Auch hier träumt der Verein davon, den öden Parkplatz aufzuheben. Stattdessen soll der Platz ein Treffpunkt für das Quartier werden mit einem plätschernden Mühlerad als Attraktion. Wer nach dem Verweilen Lust auf einen Spaziergang zum Bärenpark hätte, könnte nach der Vision des Vereins über einen Steg direkt ans gegenüberliegende Aare-Ufer gelangen und wäre innert weniger Minuten am Ziel.

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