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Stadt kann die Kandidatur für die Rad-WM 2024 einreichen

Das Berner Stadtparlament hat grünes Licht für eine Kandidatur für die Rad-WM 2024 in der Stadt Bern gegeben und einen entsprechenden Kredit von 3,6 Millionen Franken bewilligt.

Im Sommer 2016 fieberten unzählige Radsportfans beim Endspurt der Tour-de-France-Fahrer in Bern mit.
Im Sommer 2016 fieberten unzählige Radsportfans beim Endspurt der Tour-de-France-Fahrer in Bern mit.
Andreas Blatter

Stadtrat Läuft alles optimal, werden die besten Radsportler der Welt im Jahr 2024 in Bern um die begehrten Regenbogentrikots fahren. Der Berner Stadtrat hat am Donnerstagabend einem Kredit von 3,6 Millionen Franken für die Planung und die Durchführung der Radweltmeisterschaft zugestimmt. Und dies klar mit 51 zu 9 Stimmen bei 3 Enthaltungen.

Die Stadt Bern wird nun im Dezember ihr Bewerbungsdossier beim nationalen Verband Swiss Cycling einreichen. Der Weltverband hat die Schweiz bereits als Austragungsland der WM 2024 bestimmt. Neben Bern bewirbt sich die Stadt Zürich für die WM. Swiss Cycling wird im März entscheiden. Die Schweiz wird kurz hintereinander die WM organisieren: Im Jahr 2020 findet der Anlass in Aigle und Martigny statt.

Der Kredit wurde nur von den Parteien im ganz linken Spek­trum abgelehnt. Skepsis war auch bei den Grünen spürbar. Die Fraktion beschloss Stimmfrei­gabe. Die SP-Fraktion dagegen sprach sich – trotz gewisser Bedenken – für ein Ja aus. «Die Rad-WM ist eine riesige Chance für die Stadt Bern, sich zu präsentieren», sagte Fraktionssprecher Peter Marbet. Auch die SVP stimmte dem Kredit zu.

Gemeinderat Reto Nause (CVP) betonte, dass nur die Hälfte des Kredits effektiven Ausgaben entspricht. Die andere Hälfte sei ein Gebührenerlass. Er versprach: «Die Stadt wird ein Fest erleben, wie sie es seit der Euro 08 nicht mehr gesehen hat.» Und zur Ausmarchung gegen Zürich sagte er: «Zürich klotzt, Bern präsentiert eine Kandidatur der Herzen.»

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