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Stadtratskommission: Ja zum Jugendraum-Kredit

Der geplante Jugendclub an der Nägeligasse nimmt eine weitere Hürde in Richtung des 2-Millionen-Baukredits.

In der ehemaligen Fahrzeughalle der Sanitätspolizei sollen nach dem Umbau Konzerte und Partys steigen.
In der ehemaligen Fahrzeughalle der Sanitätspolizei sollen nach dem Umbau Konzerte und Partys steigen.
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Die Kommission für Soziales, Bildung und Kultur (SBK) des Berner Stadtrats hat sich einstimmig für den rund 2 Millionen Franken ausmachenden Baukredit für den neuen Jugendclub an der Nägeligasse ausgesprochen.

Die SBK ist damit dem Antrag des Gemeinderates gefolgt. Dieser will in und um die ehemalige Garage der Sanitätspolizei in der Innenstadt einen Jugendraum für Junge von 16 bis 20 Jahren bauen. Die Trägerschaft der «Tankere» sollen die Jugendlichen selber über­nehmen.

So ein Club entspreche einem grossen Bedürfnis der Jungen in der Stadt Bern, schreibt die Kommission. Damit werde man einer zunehmenden Nachfrage nach einer bezahlbaren Ausgehmöglichkeit für Jugendliche und junge Erwachsene gerecht. Der Stadtrat wird bald über den Kredit befinden.

An den Wochen­enden sollen vor allem Konzerte und Partys stattfinden. Unter der Woche sind Kulturevents und eine Buvette geplant. Von Dienstag bis Donnerstag soll der Club bis halb eins in der Früh, am Wochenende bis fünf Uhr morgens geöffnet sein.

Unter den Anwohnern im benachbarten Quartier Altenberg und Rabbental hält sich die Begeisterung über den Jugendclub in Grenzen. Man befürchtet zusätzlichen Lärm. Besonders die Öffnungszeiten sowie die Tatsache, dass auch im Aussenbereich Betrieb herrschen soll, dürften für Widerstand sorgen.

An einer Infoveranstaltung für Anwohner waren bereits die ersten Voten zu hören, wonach durch jede juris­tische Instanz bis ans Bundes­gericht gegen den Club geklagt werde, wenn dieser das Betriebskonzept nicht noch anpasse.

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