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Statthalter weist Beschwerde zu Berner Veloverleihsystem ab

Der Vergabeentscheid für das Berner Veloverleihsystem war rechtens. Zu diesem Schluss kommt der Regierungsstatthalter.

Das Regierungsstatthalteramt kommt zum Schluss, dass der Vergabeentscheid für das Verleihsystem von Velos rechtens war.
Das Regierungsstatthalteramt kommt zum Schluss, dass der Vergabeentscheid für das Verleihsystem von Velos rechtens war.
Keystone

Der Vergabeentscheid für das Veloverleihsystem war rechtens. Zu diesem Schluss kommt Regierungsstatthalter Christoph Lerch. Er hat die Beschwerde der unterlegenen Anbieterin abgewiesen, wie er am Dienstag mitteilte.

Zwei Unternehmen hatten sich am öffentlichen Ausschreibungsverfahren beteiligt. Den Zuschlag erhielt PubliBike. Die andere Anbieterin blitzte mit ihrer Beschwerde ab: Die vorgebrachten Rügen seien nicht geeignet, die Zuschlagsverfügung in Frage zu stellen, befand Lerch. Ob sein Entscheid weitergezogen wird, ist nicht bekannt.

Für den Aufbau eines Veloverleihsystems hatte der Berner Stadtrat im vergangenen Sommer einen Planungskredit von 300'000 Franken freigegeben. Die Stadt strebt ein Netz von 200 Verleihstationen mit 2400 Velos an.

Die Behörden hoffen nach wie vor, dass das Veloverleihsystem in der ersten Jahreshälfte 2017 funktionsfähig sein wird. Zuvor braucht es nebst der rechtlichen Klärung des Vergabeentscheids nochmals einen Stadtratsbeschluss: Dem Parlament muss ein Kredit für Umsetzungsplanung und Begleitung vorgelegt werden, wie Verkehrsplaner Karl Vogel auf Anfrage sagte.

SDA/cla

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