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Tanzdemo: Zusammenarbeit mit Rettungskräften gesucht

Die Organisatoren der Demonstration «Tanz dich frei» in Bern wollen weiterhin nicht mit den Stadtbehörden zusammenarbeiten. Am Samstag kündigten sie allerdings an, den direkten Kontakt zu den Rettungskräften suchen zu wollen.

Laut Schätzungen sollen über 10'000 Personen an der Tanzdemonstration teilgenommen haben.
Laut Schätzungen sollen über 10'000 Personen an der Tanzdemonstration teilgenommen haben.
Claudia Salzmann
Damit handelt es sich um Berns grösste Jugendkundgebung seit November 1987.
Damit handelt es sich um Berns grösste Jugendkundgebung seit November 1987.
Claudia Salzmann
Die Strasse am Bollwerk war nur noch für den «Langsamverkehr» offen.
Die Strasse am Bollwerk war nur noch für den «Langsamverkehr» offen.
Claudia Salzmann
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Die dritte Ausgabe von «Tanz dich frei» soll am Samstag, 25. Mai stattfinden und nach Einschätzung des Berner Sicherheitsdirektors Reto Nause (CVP) rund 10'000 Menschen anziehen. Nause bezeichnete es jüngst als «völlig verantwortungslos», einen solchen Grossanlass ohne Zusammenarbeit mit den Behörden durchführen zu wollen. Er verwies dabei unter anderem auf die Marktgasse, die im Mai eine Grossbaustelle sein werde.

Verantwortungsvolle Teilnehmende vorausgesetzt

«Wir sind uns der Baustellensituation in der Stadt bewusst und beziehen dies in unsere Planung ein», teilten die Organisatoren am Samstag mit. Auch würden sie davon ausgehen, dass die Teilnehmenden verantwortungsvoll seien.

Da die Organisatoren aber einen notfallmässigen Einsatz von Sanität oder Feuerwehr nicht ausschliessen, wollen sie mit diesen Kontakt aufnehmen und «nach geeigneten Kommunkationswegen» suchen. Deshalb sehe man «keinen Bedarf», mit der Stadt anderweitig in Kontakt zu treten.

Bereits im Mai 2012 demonstrierten in Bern mehr als 10'000 junge Menschen für mehr Freiräume im Nachtleben. Der unbewilligte Anlass ging einigermassen geordnet über die Bühne. Die erste Ausgabe von «Tanz dich frei» im Jahr 2011 fiel deutlich kleiner aus.

SDA

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