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Taxifahrer protestieren gegen Fahrdienst Uber

Eine Demo rollt auf Bern zu – Taxifahrer aus der ganzen Schweiz demonstrieren am Montag. Teile der Stadt Bern werden blockiert sein.

Am Montag formieren sich schweizweit Taxifahrer zu einer Demo gegen Uber.
Am Montag formieren sich schweizweit Taxifahrer zu einer Demo gegen Uber.
Keystone

Mit massiven Verkehrsbehinderungen muss am Montag in Bern gerechnet werden. Eine grosse Taxidemo wird Teile der Stadt ab Mittag für Stunden lahmlegen. Die bewilligte Kundgebung wurde von der nationalen Taxiunion sowie der Unia organisiert. Der Zorn der Taxifahrer richtet sich gegen den Fahrdienst Uber, der beispielsweise in Zürich, Basel oder Genf aktiv ist.

Dumpingpreise, fehlende Versicherungen, keine Qualitätskontrolle – die Taxiunternehmen werfen Uber vor, sich nicht an Spielregeln zu halten. Tatsächlich hat der Kanton Genf mittlerweile als erster in der Schweiz den Fahrdienst verboten. In Bern ist Uber noch nicht aktiv. Berns beide grössten Taxiunternehmen – Nova und Bären Taxi – werden sich an der Demo nicht beteiligen. Dies sei der falsche Weg und treibe Uber die Kunden geradezu in die Arme, sagt Markus Kunz, Geschäftsführer von Nova Taxi.

Bundes- sowie Amthausgasse werden von 12.30 bis 16 Uhr komplett gesperrt sein. Hier ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen: Wankdorf, Rosengarten, Aargauerstalden, Muristrasse, Thunstrasse, Jungfraustrasse, Marienstrasse, Kirchenfeldbrücke, Kramgasse, Gerechtigkeitsgasse und Nydeggbrücke.

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