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Teilchenbeschleuniger hilft Krebs früh zu erkennen

Am Donnerstag wurde das Herzstück des Isotopen-Neubaus auf dem Inselareal angeliefert und im Boden versenkt: ein Teilchenbeschleuniger, der für die Diagnose von Krebstumoren gebraucht wird.

Der Tieflader kam aus Brüssel. Seine Fracht: Ein 2 Millionen Franken teurer und 25 Tonnen schwerer Teilchenbeschleuniger. Dieses sogenannte Zyklotron wurde gestern kurz nach Mittag auf dem Gelände des Inselspitals zentimetergenau in den Boden versenkt. Die Maschine ist das Herzstück im Neubau für Isotopenproduktion. Mit dem Teilchenbeschleuniger werden Radioisotope hergestellt, das sind schwach radioaktive Medikamente, die schnell in nicht radioaktive Stoffe zerfallen. Diese werden Krebspatientinnen und -patienten injiziert.

Mit Hilfe von Scannern und Computertomografen können mit der Radioisotopietechnik Tumore in einem sehr frühen Stadium – im Millimeterbereich – entdeckt werden. Das Wachstum oder der Rückgang eines Tumors kann bildlich dargestellt werden. Mit diesem Verfahren können auch sehr kleine Metastasen sichtbar gemacht werden. Der Verlauf der Erkrankung, der Erfolg einer Operation sowie das Ansprechen auf die Chemo- oder Strahlentherapie können so von innen verfolgt werden.

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