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TeleBärn-Chefredaktor tritt ab und schweigt

Führungswechsel an der Spitze des Lokalsenders TeleBärn: Adrian Grob übernimmt von Werner de Schepper den Posten des Chefredaktors.

Nicht mehr TeleBärn-Chef: Werner de Schepper.
Nicht mehr TeleBärn-Chef: Werner de Schepper.
Urs Baumann

Der Lokalsender TeleBärn erhält schon wieder einen neuen Chefredaktor: Nach gut einem Jahr wird Werner de Schepper durch Adrian Grob ersetzt. Das teilten die AZ Medien am Dienstag mit.

Per 1. April würden die redaktionellen Verantwortlichkeiten in der TV-Senderfamilie der AZ Medien neu geregelt, hiess es. Die zentrale Programmverantwortung für TeleBärn, TeleZüri und Tele M1 liegt neu bei Markus Gilli. Die Redaktionen in Bern, Zürich und Aarau sollen sich ganz auf die lokalen und regionalen Themen konzentrieren.

Ein alter Bekannter

Gillis «Statthalter» in Bern ist Adrian Grob. Dieser ist seit 1993 im Unternehmen tätig, zuletzt als Bundeshauskorrespondent.

Der 48-jährige De Schepper wechselte vor Jahresfrist konzernintern zu TeleBärn. Als Chefredaktor trat er am 1. März 2013 die Nachfolge von Matthias Lauterburg an. Die AZ Medien dankten De Schepper am Dienstag «für die Neuausrichtung und die eigenständige publizistische Positionierung» von TeleBärn».

TV-Präsenz

Vom Bildschirm verschwinden wird De Schepper nicht: Für TeleBärn und Tele M1 wird er weiterhin die Sendung «Talk Täglich» moderieren. Weiter werde er ab Mai «Projekte für die Chefredaktion der ,Nordwestschweiz' verantworten», hiess es.

De Schepper wollte zu den Vorgängen nicht Stellung nehmen. Auf Anfrage verwies er aufs Communiqué, dort stehe alles drin.

Werner de Schepper ist in der Öffentlichkeit auch bekannt als ehemaliger «Blick»-Chefredaktor und als Besitzer des Oltner Restaurants Flügelrad, das er zusammen mit den Schriftstellern Alex Capus und Pedro Lenz gekauft hat.

SDA/js

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