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Tötungsdelikt Laupen: Ehepaar schon länger tot

Die Ermittlungen beim Tötungsdelikt in Laupen dauern an. Die Strafverfolgungsbehörden gehen dabei Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Zudem liegen Erkenntnisse zu den Todesumständen vor.

Am Freitagabend wurde im alten Käsereigebäude in Laupen ein älteres Ehepaar tot aufgefunden.
Am Freitagabend wurde im alten Käsereigebäude in Laupen ein älteres Ehepaar tot aufgefunden.
Christian Pfander

Die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Laupen, bei dem am 18. Dezember ein Ehepaar leblos in einer Wohnung an der Bösingenstrasse 4 aufgefunden wurde, dauern an. Das teilt die Kantonspolizei am Dienstag mit.

Nachdem der Kriminaltechnische Dienst während mehrerer Tage sowohl in der Liegenschaft wie auch im äusseren Bereich Spuren gesichert habe, konnte im Rahmen einer Hausdurchsuchung zahlreiches Material sichergestellt werden. Dieses werde fortlaufend ausgewertet und im Rahmen der Ermittlungen aufgenommen, heisst es weiter.

Mit stumpfen Gegenständen

Mehrere Personen seien befragt worden. Unter anderem, um keine Personen zu beeinflussen, werden keine detaillierten Angaben zu den Untersuchungsergebnissen des Instituts für Rechtsmedizin gemacht.

Generell hält die Kantonspolizei fest, dass die Opfer sowohl Verletzungen von scharfer wie auch massiver stumpfer Gewalteinwirkung aufwiesen. Weiter hätten die Untersuchungen ergeben, dass der 74-jährige Mann und seine 64-jährige Ehefrau bereits mehrere Tage, bevor sie aufgefunden wurden, verstorben waren.

Auto sichergestellt

Im Zuge der Ermittlungen wurde zudem in der Stadt Bern ein Auto, welches dem verstorbenen Ehepaar gehörte, gefunden. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Gemäss aktuellem Kenntnisstand sei dieses durch eine oder mehrere unbekannte Personen nach Bern gefahren worden. Weitere Ermittlungen seien im Gang.

Unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland sowie dem Dezernat Leib + Leben der Kantonspolizei Bern stehen nach wie vor mehrere Mitarbeitende und Spezialisten im Einsatz. Dabei gehen sie zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung nach, welche nach der Publikation der Zeugenaufrufe eingegangen sind.

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