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Tramgegner formieren sich

Die Gegner des Projekts Tram Region Bern haben sich zu einem Komitee zusammengeschlossen. Bis zur Volksabstimmung am 28.September planen sie politische Aktionen.

Das Tram Region Bern hatte an der Urne keine Chance.
Das Tram Region Bern hatte an der Urne keine Chance.
zvg
Kritik gab es zur geplanten Fällung der Baumalle an der Viktoriastrasse. Darauf gingen auch Einsprachen von Einwohnern der Moserstrasse ein.
Kritik gab es zur geplanten Fällung der Baumalle an der Viktoriastrasse. Darauf gingen auch Einsprachen von Einwohnern der Moserstrasse ein.
Urs Baumann
Im Bus auf der Linie 10 wird es immer enger. Regierungsrätin Barbara Egger (Bildmitte) setzte deshalb auf das Tram.
Im Bus auf der Linie 10 wird es immer enger. Regierungsrätin Barbara Egger (Bildmitte) setzte deshalb auf das Tram.
Urs Baumann
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«Eine Schnapsidee, überdimensioniert und zu teuer» – für die Leute, die gestern auf dem Berner Viktoriaplatz das neu gegründete «Komitee gegen die Tramvorlage» präsentierten, ist das Tram Region Bern ein «überdimensioniertes und kontraproduktives Megaprojekt».

Rund 50 Leute, darunter Anwohner, Direktbetroffene oder Einsprecher, gehören dem Zusammenschluss an. Einer von ihnen ist Hans-Martin Bürki-Spycher: «Eine Tramlinie von Köniz nach Ostermundigen ist nicht im Sinne der Stadtberner Bevölkerung», ist er überzeugt. Das Tram Region Bern bringe der Stadt nur Nachteile. «Hohe Kosten, mehr Baustellen, gerodete Bäume an der Viktoriastrasse, überfüllte Trams, und am Ende gibt es mehr Stau als zuvor», sagt er. Weil das Tramprojekt finanziell ein Fass ohne Boden sei, müsse dafür in den Bereichen Bildung, Soziales und Gesundheit gespart werden. Profitieren würde lediglich das Siedlungswachstum in Ostermundigen und Köniz.

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