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Tschäppät ärgert sich über SRG-Pläne für Wahlabend

Die Stadt Bern hat enttäuscht auf das Vorhaben der SRG reagiert, die «Elefantenrunde» der Parteipräsidenten am Abend des 23. Oktober 2011 aus Zürich zu senden. Stadtpräsident Alexander Tschäppät rief das Fernsehen auf, den Entscheid zu überdenken.

«Die Debatte sollte dort stattfinden, wo das politische Zentrum der Schweiz ist», sagte Tschäppät.
«Die Debatte sollte dort stattfinden, wo das politische Zentrum der Schweiz ist», sagte Tschäppät.
Andreas Blatter

«Ich kenne kein anderes Land, wo das öffentlich-rechtliche Fernsehen bei nationalen Wahlen nicht aus der Hauptstadt sendet», sagte Alexander Tschäppät (SP) am Freitag der Nachrichtenagentur SDA. Wie 2003 und 2007 werde die SRG der besonderen Stellung Berns als Hauptstadt nicht gerecht; das sei medien- und staatspolitisch fragwürdig.

Reise nach Zürich sei unverständlich

Zwar sei es nachvollziehbar, dass aus technischen und föderalistischen Gründen ein Teil der Wahlsendungen am 23. Oktober in Zürich, Genf und Lugano produziert werde. Dass aber die Präsidenten der Bundesratsparteien nach Zürich reisen müssten, sei unverständlich.

«Die Debatte sollte dort stattfinden, wo das politische Zentrum der Schweiz ist», sagte Tschäppät. Dass die SRG vom 19. bis 30. September ein Vorwahl-Event auf dem Bundesplatz durchführt, reicht ihm als Kompensation nicht. «Es wäre ja noch schöner, wenn dieser Anlass auf dem Bürkliplatz stattfinden würde.»

SDA/jzu

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