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Uferweg am Wohlensee: Regierungsrat lotst Spaziergänger durch Privatgärten

Der Kanton bleibt hart: Der Uferweg durch die Inselrainbucht soll direkt den See entlang führen. Der Regierungsrat hat alle Einsprachen abgewiesen. Das juristische Hickhack dürfte damit in die nächste Runde gehen.

Linienführung des Uferwegs in der Inselrainbucht.
Linienführung des Uferwegs in der Inselrainbucht.
Grafik: BZ

Der Weg zu einem Uferweg bei Hinterkappelen bleibt steinig und wird über weitere Umwege führen. Zwar hat der Regierungsrat alle gut zwei Dutzend Einsprachen gegen den Weg entlang des Wohlensees in der Inselrainbucht als «öffentlich-rechtlich unbegründet» abgewiesen und die Baubewilligung für den Uferweg erteilt. Dieser Entscheid ist aber kaum das Ende im schon über 20 Jahre dauernden Hin und Her um den Uferweg (siehe Box). Der juristische Kampf der Grundeigentümer wird weitergehen. Die Vorgaben des kantonalen See- und Flussufergesetzes sind klar. Die Ufergebiete der öffentlichen Gewässer sind der Allgemeinheit auf sinnvolle Art und Weise zugänglich zu machen. In der Inselrainbucht wird die Umsetzung des Gesetzes zur Knacknuss. Denn am Ufer befinden sich Liegenschaften mit dazugehörenden Gärten. Über diesen Privatbesitz soll der neue Kiesweg führen. Dagegen wehren sich die Grundeigentümer und führen unter anderem die Störung der Privatsphäre an.

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