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Um Mitternacht gehen die Lichter aus

Über 100 Mütter und Väter besuchten das Spital in Riggisberg, um sich von der Geburtenabteilung und den Hebammen zu verabschieden. Die Emotionen gingen hoch.

Der Abschied wiegt schwer. Mit einem selbst gebastelten Transparent bedankt sich das Personal. Von unten links im Kreis: Die Pflegeassistentinnen Andrea Gerber und Elsbeth Stoller, die leitende Hebamme Verena Piguet sowie die Hebamme Sandra Schaffner.
Der Abschied wiegt schwer. Mit einem selbst gebastelten Transparent bedankt sich das Personal. Von unten links im Kreis: Die Pflegeassistentinnen Andrea Gerber und Elsbeth Stoller, die leitende Hebamme Verena Piguet sowie die Hebamme Sandra Schaffner.
Beat Mathys
Viele der Hebammen sind arbeitslos, gerade mal zwei haben eine Stelle gefunden.
Viele der Hebammen sind arbeitslos, gerade mal zwei haben eine Stelle gefunden.
Christian Pfander
Darunter auch Gemeindepräsident Ruedi Flückiger aus Schwarzenburg (Bildmitte rechts).
Darunter auch Gemeindepräsident Ruedi Flückiger aus Schwarzenburg (Bildmitte rechts).
Iris Andermatt
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Im Café des Spitals Riggisberg ist die Stimmung getrübt. Rund ein Dutzend Väter und Mütter sitzen an den Tischen, ihre Babys im Arm. Alle der anwesenden Kinder erblickten in Riggisberg das Licht der Welt – die Eltern sind nun gekommen, um sich von der Geburtenabteilung zu verabschieden. «Wir wollen uns vor der Schliessung bei den Hebammen nochmals bedanken», sagt ein Besucher. Diese hatten zu den Tagen des Abschieds eingeladen – über 100 Personen folgten dem Aufruf.

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