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Unbekannte warfen Petarden auf Polizisten

In der Nacht auf Samstag haben Unbekannte bei der Schützenmatte Flaschen und Petarden gegen Polizisten geworfen. Die Polizei setzte Gummischrot ein.

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In der Nacht auf Samstag machte eine Patrouille bei der Schützenmatte in Bern verdächtige Feststellungen, die auf den Handel mit Betäubungsmittel hindeuteten. Gestützt auf diese Beobachtungen entschieden sie sich, Unterstützung beizuziehen und die des Drogenhandels verdächtigten Personen zu kontrollieren.

Als die beigezogenen Einsatzkräfte ihre Fahrzeuge im Bereich Bahnüberführung Neubrückstrasse verliessen, wurden sie laut Polizeiangaben durch mehrere unbekannte Personen umgehend mit Flaschen und Knallpetarden beworfen. Eine der Flaschen traf dabei ein Patrouillenfahrzeug und schlug die Heckscheibe ein.

Aufgrund weiterer massiver Angriffe mit Petarden und Flaschen mussten die Polizisten zum Selbstschutz kurzzeitig Gummischrot einsetzen. Schliesslich zogen sie sich zum Schutz aller anwesenden Personen, nicht zuletzt auch Unbeteiligte, zurück. Die Täterschaft verschwand in der Personenmenge und konnte nicht angehalten werden.

Kurze Zeit später waren zwei Mitarbeitende des Botschaftschutzes im Rahmen ihres ordentlichen Dienstes auf der Neubrückstrasse unterwegs. Dabei warfen Unbekannte wiederum mehrere Flaschen gegen das Dienstauto. Am Fahrzeug entstand ebenfalls Sachschaden.

Die Polizisten blieben bei den Vorfällen unverletzt. Die Kantonspolizei Bern hat im Zusammenhang mit den Angriffen Ermittlungen eingeleitet und sucht Zeugen. Personen, die insbesondere Angaben zur Täterschaft machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 031'634'41'11 zu melden.

(pkb)

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