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Uni Bern sucht bewohnbare Planeten

Weltraumforschung Am 17. Dezember fliegt das Weltraumteleskop Cheops ins All. Es soll Aufschlüsse darüber liefern, ob es Planeten gibt, auf denen dereinst Menschen leben könnten.

Julian Seidl
Sie schreiben ein Stück Forschungsgeschichte: David Ehrenreich, Willy Benz, Christian Leumann und Yves Flückiger (v.l.).
Sie schreiben ein Stück Forschungsgeschichte: David Ehrenreich, Willy Benz, Christian Leumann und Yves Flückiger (v.l.).
Adrian Moser

Am Donnerstag wurde an einer Pressekonferenz der Universität Bern ein neues Kapitel in der Geschichte der Schweizer Weltraumforschung verkündet: In elf Tagen wird der Satellit Cheops, kurz für Characterising Exoplanet Satellite, unter der Leitung der Universität Bern ins Weltall geschossen.

Cheops ist ein rund 1,5 Meter auf 1,5 Meter grosser, würfelähnlicher Satellit. Er besteht aus einem Weltraumteleskop und einer Satellitenplattform. Das Teleskop entwickelte die Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Universität Genf. Doch warum kommt es nicht einfach auf der Erde zum Einsatz? «Hier würde es durch massive Turbulenzen in der Erdatmosphäre ­gestört», sagt Willy Benz, Astrophysiker an der Universität Bern und Hauptverantwortlicher der Cheops-Mission. Deshalb soll Cheops auf einer Höhe von 700 Kilometern Bilder von sogenannten Exoplaneten liefern. Also Planeten, die sich ausserhalb unseres Sonnensystems befinden.

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