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Unia klagt SVP-Fraktionschef an

Der SVP-Fraktionschef und die Gewerkschaft Unia liegen sich in den Haaren. Die Unia wirft Roland Jakob Unterschlagung vor. Er will die Gewerkschaft wegen Rufmord verklagen.

Der Malermeister Roland Jakob (Mitte) muss massive Kritik von der Gewerkschaft Unia einstecken. Er habe seinen Mitarbeitern Geld vorenthalten und Gesetze gebrochen. Der SVP-Fraktionschef – hier gestern Abend im Stadtrat – räumt Probleme in seinem Geschäft ein, weist aber die Vorwürfe zurück.
Der Malermeister Roland Jakob (Mitte) muss massive Kritik von der Gewerkschaft Unia einstecken. Er habe seinen Mitarbeitern Geld vorenthalten und Gesetze gebrochen. Der SVP-Fraktionschef – hier gestern Abend im Stadtrat – räumt Probleme in seinem Geschäft ein, weist aber die Vorwürfe zurück.
Beat Mathys

Die Gewerkschaft Unia erhebt happige Vorwürfe: «Stadtberner SVP-Fraktionschef Roland Jakob bricht Gesetze und hintergeht Arbeiter um Zehntausende von Franken» ist ein gestern versandtes Communiqué betitelt.

Der Konflikt entzündet sich im Sommer 2010. Jakobs Malereigeschäft schuldet dem ehemaligen Angestellten Patrick Cavallari gegen 13'000 Franken. Auf ein Schreiben der Gewerkschaft meldet sich Jakob nicht: «Ich verhandle nicht mit der Gewerkschaft, sondern mit meinen Mitarbeitern», sagt Jakob heute. Darauf ersucht die Unia die paritätische Berufskommission des Maler- und Gipsergewerbes, eine Lohnbuchkontrolle durchzuführen. Doch auch da lässt Jakob die Frist für die Stellungnahme ungenutzt verstreichen: «Ich hatte keine Zeit.»

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