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UNO-Delegation besichtigt Tempo-30-Zone in Köniz

Wie bekommt man täglich 17'000 Fahrzeuge sicher durch eine Tempo-30- Zone? Dies scheint sogar die UNO zu beeindrucken. Eine Delegation stattete Köniz deshalb einen Besuch ab.

Queren ohne Zebrastreifen: Auf der Schwarzenburgstrasse in Köniz funktioniert das Nebeneinander von Fussgängern und Autofahrern derart gut, dass sich die UNO dafür interessiert.
Queren ohne Zebrastreifen: Auf der Schwarzenburgstrasse in Köniz funktioniert das Nebeneinander von Fussgängern und Autofahrern derart gut, dass sich die UNO dafür interessiert.
zvg

Eine UNO-Delegation hat am Montag die Tempo-30- Zone auf der stark befahrenen Hauptstrasse von Köniz besucht. In diesem Jahr haben bereits rund 20 Delegationen aus dem In- und Ausland das Verkehrsmodell der Berner Vorortsgemeinde besichtigt.

Auch sieben Jahre nach der Einführung stosse das Modell auf grosses Interesse, teilte die Gemeinde Köniz am Montag mit. Dass auf einer ausserordentlich stark befahrenen Hauptstrasse Tempo 30 funktioniere, löse grosses Staunen aus.

Nun machte die Verkehrsabteilung der UNO-Wirtschaftskommission für Europa (UNECE) im Zentrum von Köniz Halt. Köniz wurde laut der Direktorin der UNECE-Verkehrsabteilung als positives Beispiel einer nachhaltigen Verkehrspolitik auf lokaler Ebene ausgewählt.

Täglich rollen 17'000 Fahrzeuge durch das Könizer Ortszentrum. Gemäss dem neuartigen Verkehrsregime können Fussgänger die betroffene Hauptstrasse dort überqueren, wo es ihnen am besten passt. Dabei gilt es zu beachten, dass der Vortritt dem rollenden Verkehr auf der Fahrbahn zugestanden werden muss.

SDA/tag

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