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Veloparkplätze in der Neuengasse sollen verschwinden

Der Bahnhofaufgang Neuengasse soll umgestaltet werden. Im geplanten Projekt sind kein Dach, kein Lift und keine Veloabstellplätze vorgesehen. Pro Velo Bern hat sich vergeblich gegen die Streichung von 24 Parkplätzen gewehrt.

So soll der Ausgang-Neuengasse, wenn es nach der Stadt Bern geht, dereinst aussehen.
So soll der Ausgang-Neuengasse, wenn es nach der Stadt Bern geht, dereinst aussehen.
zvg

Das Bild oben zeigt einen leeren Neuengass-Ausgang, das Dach und der Lift werden abgebrochen, als Geländer ist eine Glaswand nach Vorbild Bahnhofplatz geplant. Auch die Infotafel und der einzige Baum in der Gegend fehlen beim Projekt der Berner Liegenschaftsverwaltung, für welches im März diesen Jahres ein Baugesuch eingereicht wurde.

Pro Velo Bern hat sich im April mit einer Einsprache gegen den Abbau der 24 Veloparkplätze gewehrt. Nun liegt die Antwort des Gemeinderats vor. Darin steht, dass er an seinem Abräum-Plan für die Veloabstellplätze in der Neuengasse festhalten wolle. Als Begründung schreibt die Stadt Bern: Der als «Unort» empfundene Raum müsse aus städtebaulichen Gründen und zwecks Sicherung der Fussgängerströme «von Möblierungen befreit» werden. Viel eher sollen statt der Veloparkplätze kommerziell nutzbare Flächen wie ein Marronihäuschen geschaffen werden.

Das stösst der Velo-Lobby Pro Velo Bern, die sich für die Parkplätze eingesetzt hatte, sauer auf. «Der Fussgängerstrom wird nicht durch den südlichen Veloparkplatz behindert, sondern durch die nördlichen Aussenbestuhlungen. Und ein Bahnhof muss primär funktionieren und nicht nur aussehen», schreibt Pro Velo Bern in einer Mitteilung.

Pro Velo Bern werde weiter für die Veloparkplätze rund um den Bahnhof Bern kämpfen.

pd/tan

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