Verbogene Gleise verursachen Zugchaos

Bern/Burgdorf

Wegen eines Gleisschadens im Wankdorf kam es Zugausfällen und Verspätungen. Die Störung dauerte bis Freitagmorgen 8 Uhr an.

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Die grosse Hitze vom Donnerstag hat Bahngleise an verschiedenen Orten in der Schweiz verbogen und den Zugverkehr gestört. Zwischen Bern und Bern Wankdorf war der Verkehr noch bis Freitagmorgen stark gestört, weil Gleise nicht befahren werden konnten.

Gegen 8 Uhr am Freitag meldeten die SBB via Twitter das Ende der Störung auf dem vielbefahrenen Streckenabschnitt zwischen Bern und Bern Wankdorf. Die Einschränkungen waren im Fernverkehr, im Regionalverkehr und auch im S-Bahn-Verkehr zu spüren gewesen.

Viele Pendler und andere Reisende hatten schon am Donnerstag zahlreiche Umwege und Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Zusätzlich waren am Abend aufgrund einer Stellwerkstörung im Raum Hindelbank BE die Strecken Bern-Burgdorf und die Bahn-2000-Strecke Bern-Olten nicht befahrbar.

Auch zwischen Genf und La Plaine GE kam es am Donnerstag durch einen hitzebedingten Gleisschaden zu Verspätungen und Ausfällen im Zugverkehr. Betroffen waren auch Fernverkehrszüge wie der TGV und der ICE. Die Störung konnte aber laut dem Railinformationsdienst in der Nacht auf Freitag behoben werden.

Und schliesslich war am Donnerstag auch der Bahnverkehr zwischen Zell LU und Willisau LU ebenfalls wegen eines Gleisschadens unterbrochen. Die S-Bahnzüge wurden durch Ersatzbusse ersetzt.

Zusätzlichen Ärger machte den SBB am Freitagmorgen eine IT-Störung. Die von den von Verspätungen und Ausfällen betroffenen Reisenden benötigte Online-Fahrplanabfrage versagte den Dienst und auch die Ticket-Verkaufssysteme fielen aus. Das Zugpersonal sei informiert und verkaufe Billette ohne Zuschläge, teilten die SBB auf Twitter mit. Die Dauer der Störung war zunächst unklar.

Auch am Freitagmorgen dauerte die Störung noch an. Gemäss dem Bahnverkehrsinformationsdienst ist die Strecke seit 8 Uhr wieder freigegeben. Zu allem Überfluss hatten die SBB dann auch noch mit Informatikproblemen zu kämpfen.

Viele betroffene Pendler machten ihrem Ärger am Donnerstag auf Twitter Luft, so etwa Fabian Stocker-Wenger.

Er habe von Zürich nach Bern via Biel dreieinhalb Stunden gebraucht, schreibt er weiter.

sih/mb/pd

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