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Verzweifelt gesucht: Bauverwalter

Fieberhaft sucht die Gemeinde Laupen nach einem diplomierten Bauverwalter. Zur Entlastung wird jetzt das Bausekretariat aufgestockt.

«Wir erwarten den erfolgreichen Abschluss der Bauverwalterschule, oder Sie stehen kurz vor dem Abschluss im Frühling 2014.» Der Satz stammt nicht aus dem Archiv, sondern aus einem aktuellen Stelleninserat der Gemeinde Laupen. Es zeigt, wie lange Laupen schon einen neuen diplomierten Bauverwalter sucht. Der letzte Stelleninhaber hat den Posten bereits im vergangenen Herbst verlassen.

«Es ist unbefriedigend, dass wir keine ausgebildete Person finden», sagt Gemeindepräsident Urs Balsiger (SVP). Die Gemeinde hat zurzeit eine externe Firma mit den Aufgaben mandatiert – es ist ungefähr eine 50-Prozent-Stelle. Fachlich gebe es daran überhaupt nichts auszusetzen, betont der Gemeindepräsident. Aber eine externe Person komme nun mal teurer zu stehen.

Sekretariat aufgestockt

Der Gemeinderat hat jetzt seine Strategie etwas angepasst. Er hat zur Entlastung eine neue, unbefristete Stelle im Bausekretariat geschaffen. Man suche aber nach wie vor nach einem fest angestellten, diplomierten Bauverwalter, ergänzt Balsiger.

Durch die Aufstockung ist die Bauabteilung aktuell mit knapp zwei Vollzeitstellen dotiert, was etwa dem Soll entspricht. Mit einem neuen Bauverwalter könnte die Abteilung auf rund 2,5 Vollzeitstellen verstärkt werden. Denn die beiden Nachbargemeinden Kriechenwil und Ferenbalm wollen die Aufgaben im Bauwesen nach Laupen auslagern. Beide Gemeinde haben zurzeit ebenfalls eine externe Person, welche diese Arbeit übernimmt. Ferenbalm möchte das Mandat der Gemeinde Laupen auf Ende 2014 übertragen, Kriechenwil punktuell bei Bedarf, so Balsiger. Alles hängt aber von der Stellenbesetzung mit einem diplomierten Bauverwalter ab.

Keine Verzögerungen

In der Bauabteilung komme es zurzeit aber zu keinen Verzögerungen, erklärt der Gemeindepräsident. Alle laufenden Geschäfte könnten bewältigt werden. Für ausserordentliche Projekte bleibe aber kaum Zeit. In den nächsten Jahren stünden nun die Verkehrssanierung und die Verlegung des Bahnhofs an. Dieses Grossprojekt befinde sich zurzeit noch auf der politischen Ebene. Voraussichtlich gehe es Ende Jahr in die Mitwirkung, so Balsiger.

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