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Viererfeld: Stadt Bern hat aus Niederlage gelernt

Ein Kommentar von BZ-Redaktor Tobias Marti zur Abstimmung über die Überbauung von Vierer- und Mittelfeld.

Es war ein knapper Entscheid. Und er tat der Stadt weh. 51,7 Prozent der Berner Stimmberechtigten sagten 2004 Nein zum Viererfeld. Luxuswohnungen, autofreies Wohnen und zu wenige Grünflächen waren damals Argumente der Kritiker. Elf Jahre sind vergangen, die Stadt nimmt nun einen neuen Anlauf. Aus der Niederlage habe man die Lehren gezogen, sagt Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP). Diesmal soll die Bevölkerung besser einbezogen werden.

Betrachtet man die Planung des Projekts, glaubt man ihm: Es gab mehrere runde Tische mit dem Quartier, und jedermann konnte sich an der öffentlichen Mitwirkung beteiligen. Was kam dabei raus? Mit 50 Prozent gemeinnützigen Wohnungen in der Siedlung erfüllt die Stadt eine Forderung, die von Volk und Parlament in den letzten Monaten mehrfach erhoben wurde.

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