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Violettes Wasser machte ihn nervös

Fritz Keusen kennt jeden Bachverlauf und war für die Sanierung des Freibads mitverantwortlich. Jetzt geht er nach 39 Jahren als Leiter Tiefbau/ Stadtgrün bei der städtischen Baudirektion in Pension.

Die «kleine Emme» und die Schützenmatte: Beides gehörte zum Arbeitsalltag von Fritz Keusen.
Die «kleine Emme» und die Schützenmatte: Beides gehörte zum Arbeitsalltag von Fritz Keusen.
Thomas Peter

«Punkto Aufgaben habe ich einen der interessantesten und vielseitigsten Jobs der Stadt ausgeübt» sagt Fritz Keusen, Leiter Tiefbau/Stadtgrün in Burgdorf. Nach 39 Jahren geht er auf eigenen Wunsch im Alter von 63 Jahren in Pension. Er schaut mit Befriedigung zurück und mit viel Freude nach vorn.

1974 kam Keusen als technischer Angestellter zum Stadtbauamt, das damals noch in der Wohnung des Stadtbaumeisters untergebracht war. Er hat mit Reisszeug und elektrischer Schreibmaschine gearbeitet, die Katasterpläne waren auf Leinwand aufgezogen. Eine Abwasserreinigungsanlage gab es in Burgdorf zwar bereits, doch waren noch viele Häuser ohne entsprechenden Anschluss. Fritz Keusen arbeitete weniger in der Planung als in der Realisierung verschiedener Projekte – «immer im Team», wie er betont. Im Werkhof ist der Mitarbeiterbestand in der Zwischenzeit reduziert worden. Ein Teil der Handarbeit ist von Mechanik und Maschinen abgelöst worden: «Den Handstrassenwischer zum Beispiel gibt es heute nicht mehr.»

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