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Volltreffer im Vorlesungssaal

Die Uni Bern untersucht den Fussball in der Literatur. Als Erster war der österreichische Autor Franzobel zu Gast. Eine runde Sache oder doch nur ein banales Vorglühen auf die WM 2014?

Wiener Schmäh Franzobel hat Witz, der tiefer geht.
Wiener Schmäh Franzobel hat Witz, der tiefer geht.
Beat Mathys

Die Tonverbindung steht, das Bier ist geöffnet, und Franzobel, der österreichische Mittelstürmer der deutschsprachigen Fussballsprachkunst, betritt den gut gefüllten Vorlesungssaal 220 im Hauptgebäude der Universität Bern. Er hat Bücher geschrieben wie «Der Schwalbenkönig» oder «Franzobels grosser Fussballtest». Den Ingeborg-Bachmann-Preis erhielt er 1995 allerdings für einen fussballfreien Theatertext, «Die Krautflut». Er kann also auch anders. Doch bekannt ist er in erster Linie für die Geschichten rund ums runde Leder.

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