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Vom Pilzli-Hotel zum Tantra-Haus mit Venusgarten

Früher gab es hier Drogenpilze. Jetzt gibt es Tantra-Massagen. Das ehemalige Hotel Eywald oberhalb von Rüschegg Heubach hat nach einer verschwommenen Vergangenheit eine fragwürdige Gegenwart und eine unklare Zukunft.

Das einstige Hotel Eywald ob Rüschegg Heubach wird versteigert. Zurzeit leben und arbeiten in den sanierungsbedürftigen Gebäuden die Mitglieder der Lotos-Lebensschule. Ob das Zentrum das Geld für den Kauf und die Renovation aufbringt, ist offen.
Das einstige Hotel Eywald ob Rüschegg Heubach wird versteigert. Zurzeit leben und arbeiten in den sanierungsbedürftigen Gebäuden die Mitglieder der Lotos-Lebensschule. Ob das Zentrum das Geld für den Kauf und die Renovation aufbringt, ist offen.
Urs Baumann

Lotos-Lebensschule nennen die 18 Menschen ihr Projekt. Im früheren Hotel Eywald ob Rüschegg Heubach leben sie seit Mai 2011 zusammen und bieten Kurse, Workshops, Therapien und Beratungen an. Und Tantra-Massagen. Tantra: Das Wort hat einen Nachklang. Es tönt nach Sex, mehr noch, nach Prostitution.

Das Haus an der Talstation des Skilifts kam 2006 in die Schlagzeilen, weil der Pächter hier einen schwunghaften Handel mit Drogenpilzen betrieb. Jetzt ist es kein Bordell. Doch positionieren sich die Betreiber in der Nähe des Rotlichtmilieus, weil sie ihre Dienste dort anbieten: mit Kleinanzeigen in den Sexspalten von Zeitungen und im Internet auf mindestens einem Sexportal.

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